Neue Kaderstrukturen und -trainer

Das geschäftsführende Präsidium hat sich mit Leistungssportreferent und Sportdirektor dazu entschieden, den Leistungssportbereich neu aufzustellen und damit die Weichen für die zukünftige Entwicklung zu stellen. Dazu einigte man sich nach ausgiebigen Gesprächen - auch mit den Bewerbern - auf neue Strukturen, die den KDNW für die nächsten Jahre stark in Deutschland positionieren und die Stärken der einzelnen Trainer langfristig optimal nutzen wollen.  
 
Ab 2016 wird ein neues Team aus Kadertrainern mit einem neu strukturierten Kader die Arbeit mit dem Ziel aufnehmen, den KDNW dauerhaft als einen der erfolgreichsten Landesverbände im DKV zu etablieren. Das Präsidium ist stolz darauf heute acht Trainer präsentieren zu können, die in der Vergangenheit nicht nur als Athleten sondern vor allem auch über ihre Schüler nationale und internationale Erfolge feiern konnten. 
Verantwortlich für die Kader sind dann:
 
Detlef Herbst und Stefan Thole für Kata Detlef wird den Bereich Shotokan und Stefan den Bereich Goju-Ryu / Shito-Ryu übernehmen. Unterstützt werden sie von Christian Karras, der zudem als verantwortlicher Junior-Landestrainer den Bezirksstützpunkt in Bonn leiten wird. 
 
Fürs Kumite sind Susanne Nitschmann, Christian Krämer, Nika Tsurtsumia, Alexander Heimann und Tim Milner nominiert. 
 
Nika wird dabei den neu geschaffenen Bereich "Scouting" übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit Leistunssportrefernt Detlef Tolksdorf Talentsichtung und -förderung betreiben. 
Susanne übernimmt die Athletinnen ab 14 Jahren, Tim die Athleten ab 16 Jahren. 
Im Nachwuchsbereich übernimmt Christian die Mädchen bis 13 Jahren und Alexander die Jungs bis 15 Jahren.
 
Kaderstruktur 2016       

Durch Vorgaben des DOSB motiviert, wird die Struktur des Karate-Landeskaders ab 2016 wie folgt geändert:

Bundeskader: A, B und C

Landeskader DC bzw. D und E

Der DC-Kader beinhaltet Athleten/innen aus dem U-18 Bereich, die Kontakt zur Nationalmannschaft haben, dort noch keine ordentlichen Mitglieder sind, aber an einzelnen Maßnahmen teilnehmen. Die Qualifikation erfolgt in Absprache mit dem DKV.

Der D-Kader beinhaltet die Topathleten/innen des Bundeslandes für Kata und Kumite. Qualifikationskriterium ist ein 5. Platz bei der DM des Vorjahres oder eine bessere Platzierung. Die Kadertrainer haben zusätzlich die Möglichkeit, einzelne Athleten mit Perspektive per „Wild Card“ zu nominieren - dies insbesondere, weil Verletzungen oder kurzfristige Leistungsschwankungen die langfristige Förderung der Toptalente nicht unterbrechen sollen.

Weiterhin wird der Kata-Kader um einen E-Kader ergänzt. Qualifikation für diesen Kader ist eine Platzierung unter den ersten drei Plätzen auf folgenden Landesturnieren in der jeweils höchsten Gürtelklasse: LM, Fairplay Pokal, Budokan Cup und Niederrhein Cup. Die Landeskadertrainer sind berechtigt, auch hier bei vergleichbaren Platzierungen oder in Ausnahmesituationen per „Wild Card“ zu nominieren. Ziel dieses Kaders ist es, talentierte Athleten an der hochklassigen Förderung des Kaders teilhaben zu lassen, ohne dass Kosten entstehen. Dadurch wird der Kreis der geförderten Athleten und erreichten Dojos erweitert und langfristig Nachwuchs gefördert.

Zudem gibt es für Kata- und Kumite-Kader einen E-Kader-Kids (U10 und U12). Dieser Kader hat keine Qualifikationsschranken und wird vom Kadertrainer nach Talent benannt. Er dient der Talent- und Jugendförderung und kann z.B. auch Gelbgurte beinhalten.

Die E-Kader sollen möglichst keine Kosten verursachen. D.h. Kosten für Maßnahmen, zu denen diese Athleten eingeladen werden, haben sie selbst oder ihre Dojos zu tragen. Kaderanzüge sind nicht vorgesehen. Sie werden dem LSB nicht gemeldet, aber verbandsintern veröffentlicht (zur Motivation). Die Nominierung der E-Kader bedeutet im weitesten Sinne auch Breitensportförderung bzw. die Hinführung zum Leistungssport. Sie soll die Hemmschwelle einiger – nicht im Leistungssport verankerter – Dojos, sich auf Turnieren zu engagieren, senken und die sich zwischen Leistungs- und Breitensport immer weiter öffnende Schere zu überbrücken helfen. 

Es besteht kein Anspruch auf Kadermitgliedschaft. Die Kadertrainer können Athleten, die die Nominierungskriterien erfüllt haben, begründet ablehnen, z.B. wegen groben Fehlverhaltens oder wiederholter Nichtteilnahme an angesetzten Lehrgängen. 

Weitere Details sowie die Planung der Kader für 2016 werden zum Trainermeeting Anfang 2016 bekannt gegeben. Zu diesem Termin werden auch die einzelnen - nach den neuen Kriterien nominierten - Kaderathleten benannt werden. 

- Ludger Niemann (Sportdirektor KDNW)

 

 


Mitglied im DKV

Footer9

KARATE2014 Logo

 

Ihr findet uns auch hier ...

kdnw facebookkdnw twitterkdnw rss