Aus unseren Dojos: Asahi Rheda-Wiedenbrück e.V. feiert 40-jähriges Jubiläum

BaraKräftig gefeiert wurde im März in Rheda-Wiedenbrück. Anlass war das 40-jährige Jubiläum des Karatevereins. Ehrengäste bei den Feierlichkeiten waren u.a. der Präsident des Karatedachverbandes Nordrhein-Westfalen Rainer Katteluhn, Vizepräsident Stefan Krause, Bürgermeister Theo Mettenborg aus Rheda-Wiedenbrück und Richard Baras langjähriger Weggefährte Detlef Hans Serowy aus Halle/Westf..

Im März konnte der Verein auf eine 40- jährige Geschichte zurückblicken. Entstanden ist der Verein 1977 aus einem von der Volkshochschule ausgerichteten „Kung Fu“ Kursus.

Fasziniert von der Kampfkunst und dem Willen diesen Sport weiter zu betreiben, gründeten Richard Bara und weitere zwei weitere Teilnehmer den heutigen Karateverein. Etwa 10 Leute trainierten zunächst unter der Leitung von Mitbegründer Jürgen Lindner regelmäßig weiter. Trainer aus der Umgebung wurden zum Training geben eingeladen und der Besuch von Lehrgängen und Wettkämpfen mit Vereinen aus der Region standen regelmäßig auf dem Programm. Gurtprüfungen wurden in einem Verein in Bielefeld Sennestadt abgelegt.

Seit 1985 leitet der 58- jährige Vollblutkarateka nicht nur die Geschicke des Vereins als Präsident, sondern ist seit dieser Zeit auch der Cheftrainer. Angefangen mit dem Karate um sich verteidigen zu können, stellt sich Bara nunmehr die Frage, wie ihm Karate im alltäglichen Leben helfen kann. Karate ist für Richard mehr als nur ein Sport. Karate ist in den letzten Jahren zu einer Charakterschulung für ihn geworden. Mittlerweile Träger des 6. DAN, zertifizierter Karatelehrer und Lizenzinhaber als Gewaltschutztrainer leitet Bara einen Verein mit derzeit 215 Vereinsmitgliedern. Großes Vorbild für den 58- jährigen aus Rheda-Wiedenbrück ist Fritz Nöpel, der Bara mittlerweile seit zwanzig Jahren auf seinem Weg begleitet.

Im Rahmen der Feier würdigte Verbandspräsident Rainer Katteluhn in seiner Rede die Arbeit von Bara. Auch stellte er die Erfolge des Vereins im Wettkampfbereich dar und bezeichnete den heimischen Karateverein als eine Stütze im Verband. Auch seine Leistungen als langjähriger Kampfrichter und seine Ausbildungen zum Karatelehrer oder zum Gewaltschutztrainer hob Katteluhn hervor, bevor er Bara mit der goldenen Medaille des DKV für 40 Jahre Karate auszeichnete.

Ebenfalls für 40 Jahre Karate zeichnete Katteluhn Trainer und Vorstandsmitglied Karl-Heinz Klotzowski aus.

Detlef Hans Serowy stellte in seiner Rede die Arbeit und Mühen eines Dojoleiters anschaulich dar und betonte die außergewöhnliche Zusammenarbeit mit seinem Freund Bara bei verschiedensten Projekten.

Ein kleines Highlight der Feier war die Vorführung der beiden Freundinnen Pia-Sophia Hoffmann und Linea Brinkmann. Während die achtzehnjährige Pia-Sophia seit zehn Jahren Karate betreibt, geht ihre Freundin genauso lange zum Tanzen. Grund genug für die Beiden zu schauen was ihre Sportart miteinander verbindet. Unter dem Motto „Tanz trifft auf Karate“ führten die beiden Freundinnen zu Musik ihre selbst entworfene Chorografie vor und ernteten für die außergewöhnliche Vorführung riesigen Applaus.

Nach einem reichhaltigen Buffet fanden noch viele nette Gespräche über das Karate statt. Für Gesprächsstoff sorgten u.a. auch die im Hintergrund über einen Beamer an die Wand geworfenen Bilder. So konnten tatsächlich noch Bilder aus der Anfangszeit des Vereins aufgetrieben werden. Aber auch getanzt wurde bis tief in die Nacht.

Text: Udo Stephanblome
Foto: "Die Glocke"


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