Aus unseren Dojos: SKD Yorokobi St. Tönis-Kangeiko 2018

Kangeiko(EMA) "Trainieren in der kalten Jahreszeit" - so lautet eine Übersetzung des Begriffs "Kangeiko". 13 Mitglieder des Shotokan Karate Dojo Yorokobi St. Tönis trafen sich am Samstag, den 06.01.2018, um genau dies zu tun.

Nach der Begrüßung, der Erledigung des organisatorischen Teils und der Besprechung des Ablaufs startete die Gruppe mit der ersten Einheit. Diese fand „outdoor“ statt, um, am und auf dem Hülser Berg. Neben Lauf- Sprint- und Querfeldeinsequenzen lag der Schwerpunkt bei den Partnerübungen auf Abwehr und Kontertechniken mit offenen Händen. Natürlich wurden zwischendurch auch immer wieder Einzeltechniken in hoher Anzahl wiederholt.

Zurück im Dojo folgte die Kihon- Einheit. Darin wurden die genannten Techniken aufgegriffen und weiter vertieft. In der sich anschließenden Kumite-Einheit war die Steigerung der Schnellkraft der Schwerpunkt. Kizami- und Gyaku Tzuki wurden in zwei Leistungsgruppen bei motivierender Musik am Partner geübt. Anschließend hatte die Unter- und Mittelstufe eine Pause, in der bereits Vorbereitungen für das gemeinsame Abendessen gertoffen wurden. Die Oberstufe befasste sich mit der Kata Gojushiho Dai.

Diese anspruchsvolle Kata wurde im Detail und kleinschrittig erlernt bzw. vertiefend geübt. Dabei wurden zunächst die (für Einige) neuen bzw. ungewohnten Techniken eingeführt, und dann zu Kombinationen zusammengesetzt. Die Unter- und Mittelstufenmitglieder haben eine Bunkai- Zusammenstellung der Kata Hein Nidan erarbeitet. Die Anwendungssequenzen wurden zunächst einzeln geübt und anschließend miteinander verbunden. Dann wurde das komplette Bunkai mit mehreren Partnern durchgeführt. Abschließend konnte die Kata nun bewusster und konsequenter „gekämpft“ werden.

Die letzte Einheit des Tages trägt den bezeichnenden Titel „Immer 100!“. In 2er-Teams wurde der Trainingsplan abgearbeitet! Gyaku Tzukis, Mawashi- und Mae-Geris (gegen den Sandsack oder das Makiwara), Sit Ups, Liegestütze, Kniebeugen, und andere Übungen wurden gemacht!

Nach so viel und so anstrengendem Training folgte dann die verdiente heiße Dusche. Dann bereiteten alle gemeinsam die Speisen vor. Es wurden eigene Sushi-Kreationen hergestellt und (natürlich im Dojo) die Tafel aufgebaut. Dann begann der gemütliche Teil des Abends in Form eines japanischen Fondue, einem Sukiyaki. Wie auch in den Jahren zuvor wurde besonderer Wert auf die Höflichkeit beim Genießen des Sake gelegt.

Als Ausklang des intensiven Tages schauten sich alle noch einen Klassiker des Martial Arts Genre an: "Karate Tiger 3 - der Kickboxer" wurde im „Kangeiko-Kino“ gezeigt. Danach folgte der „Zapfenstreich“ und die Kangeiko-Teilnehmer schliefen gemeinsam im Dojo.

Am nächsten Morgen folgte schon um 7.30 Uhr die nächste Trainingseinheit, welche draußen im näheren Umfeld des Dojos abgehalten wurde. Laufsequenzen, Einzeltechniken im Kreis und Partnerübungen wechselten sich auch dabei wieder ab. Die das Kangeiko abschließende Einheit fand dann ab etwa 9 Uhr im örtlichen Schwimmbad, dem H2O, statt. Keris, Tzukis, und Ukes wurden im Wasser durchgeführt (Aqua- Karate).

Nach einem wohlverdienten und üppigen Frühstück packten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fleißig mit an, um das Dojo wieder sauber zu verlassen.

Nach Meinung aller Kangeiko-Teilnehmer war auch die 5. Auflage eine intensive und sehr schöne Erfahrung. Im Januar 2019 ist es dann wieder soweit!

Text und Foto: Georgos Roumeliotis


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