Aus unseren Dojos: 50-jähriges Karate Jubiläum Rainer Wenzel

WenzelAm 05. Mai 2018 richtete der Karateverein Sho-Dai, eine Abteilung des Post & Telekom SV Mönchengladbach e.V., in Mönchengladbach den fast schon traditionellen Shotokan-Kata- und Bunkai-Lehrgang mit Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl aus. An die 100 Karateka nahmen an diesem Lehrgang teil.

Zu Beginn des Lehrgangs wurde der Vorsitzende und Trainer des Sho-Dai Karatevereins, Rainer Wenzel, für sein 50 jähriges Karatejubiläum geehrt. Hierzu überreichte der Präsident des Karateverbandes Nordrhein-Westfahlen, Rainer Katteluhn, eine Urkunde und eine goldene Medaille im Namen des Deutschen Karate Verbandes. Auch eine Anerkennung der Vereinsmitglieder wurde stellvertretend durch den Pressewart des Sho-Dai, Holger Schroers, an Rainer übergeben mit einem herzlichen Dank für die vielen Jahre seines Trainings.

Schon als Jugendlicher war Rainer Wenzel von Karate fasziniert. Er hatte die Gelegenheit und das Glück, bei vielen japanischen Meistern trainieren zu dürfen. Angefangen von Kanazawa (in den 60ern und 70ern Jahren), bis Kase, Ochi, Asai und Aoki. Jeder dieser japanischen Meister hatte seine eigene Art und Weise in der Vermittlung des Wissens. Der Stil der japanischen Meister war körperlich betont und brachte einen an seine physischen und konditionellen Leistungsgrenzen.

Viel verdankt Rainer Wenzel auch den in Deutschland trainierenden Meistern Karamitsos (derzeitiger Bundestrainer), Milner, Bork, Mansouri und Hartl. Mit Ihnen steht er auch heute noch in Kontakt.

Neben dem kämpferischen Aspekt steht der Gesundheitsaspekt bei Rainer Wenzel immer mehr im Mittelpunkt. Er merkt jeden Tag, wie gut und positiv Karate sich auf sein Leben auswirkt. Diese Erkenntnisse versucht er in seinem Training weiter zu geben. Er hofft, dass er noch viele Jahre diese schöne Kampfkunst „Karate“ betreiben kann und auf dem Weg, dem Karate-Do, fortschreiten wird.

1989 hat Rainer Wenzel die allgemeine Trainerlizenz im DKV (Deutscher Karate Verband) erworben. Im gleichen Jahr hat er die Prüfung zum 1. Dan bei H. Ochi bestanden, dem damaligen Bundestrainer. Zeitgleich hat er eine Trainingseinheit in seinem Verein, dem Sho-Dai in Mönchengladbach, übernommen, wo er von da an die Schwerpunkte Kihon, Kata und Kumite vermittelte.

Zu dieser Zeit hatten viele Kinder und Jugendliche Interesse am Wettkampfsport. Diese wurden in den 80er und 90er Jahren erfolgreich von Rainer Wenzel betreut und auf Turnieren zu Siegen geführt.

Sein Schwerpunkt hat sich im Laufe der Zeit immer mehr zur Kata verlagert. Die Kata als „Herz“ des Karate hat sich für ihn immer mehr herauskristallisiert. Vor allem, seit es Kata-Bunkai gibt, die praktische Anwendung einzelner Kata-Sequenzen auf die Selbstverteidigung.

Für ihn gibt es als Musiker (Klavierlehrer) viele Übereinstimmungen zwischen einer Kata im Karate und der Musik. Eine Kata hat, genau wie die Musik: eine Form, eine Gliederung, Höhepunkte (Kiai), ruhige Momente, Rhythmus und einen Abschluss.

Rainer freut sich auf viele weitere Jahre, in denen er Karate trainieren, ständig lernen und sein Wissen in seinen Trainingseinheiten vermitteln kann.

Text und Foto: Holger Schroers


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