Prüferlehrgang Goju-Ryu beim TV Jahn in Rheine

Prueferlehrgang Goju RyuAuch in diesem Jahr standen Erfahrungsaustausch und Weiterbildung im Interesse der Karate-ka, die sich am Sonntag, 02. April zum Prüferlehrgang der Stilrichtung Goju-Ryu im KDNW in der Kampfsporthalle „Tokio“ im Sportpark des TV Jahn Rheine eingefunden hatten. Bei der Terminplanung war noch nicht klar, dass am gleichen Tag die Mitgliederversammlung des KDNW stattfand. Dies und der strahlende Sonnenschein könnte dazu beigetragen haben, dass in diesem Jahr nur 15 Teilnehmer zusammen kamen. Das hatte allerdings auch den Vorteil, dass der Meinungs- und Erfahrungsaustausch noch intensiver möglich war.

Ziel der Aus- und Weiterbildung ist es, ein hohes Maß an Transparenz und Vergleichbarkeit von Prüferentscheidungen zu erreichen. Jedem Prüfer muss klar sein, dass Prüfungen in erster Linie immer Lernkontrollen sind und daher auch ein klares Anforderungsprofil definiert sein muss. Aus diesem Grunde sind die Prüferlehrgänge auch für Übungsleiter interessant, die keine Prüferlizenz anstreben aber Karateka auf Kyu-Prüfungen vorbereiten.

Unter Leitung von Frank Beeking wurden die Beurteilungsschwerpunkte anhand konkreter Prüfungsinhalte praktisch erarbeitet.

Der Schwerpunkt lag diesmal auf der Beurteilung von Partnerformen, bei denen Timing und Distanzgefühl besonderes Gewicht haben.

Da Prüfungen immer auch Lernkontrollen sind und den Trainern Rückschlüsse für die weitere Ausbildung ermöglichen, wurden immer auch Übungsansätze zur Optimierung bei erkannten Schwachstellen erarbeitet. Ziel in der Prüfungsvorbereitung muss es sein, den Karateka in die Lage zu versetzen, sein Potential optimal abrufen zu können. Dabei spielen dann auch die altersbedingten Unterschiede der Teilnehmer eine entscheidende Rolle.

Prüfer und Trainer müssen beispielsweise damit vertraut sein in welchem Alter Kinder die Fähigkeit entwickeln, Techniken mit Körperspannung auszuführen, wie die Leistungsfähigkeit durch Wachstum beeinflusst wird und wie in hohem Alter auch bei körperlichen Einschränkungen noch individuelle Stärken gefördert werden können. Bei allen praktischen Übungen fand dieser Aspekt daher immer besondere Aufmerksamkeit.    

Die Wichtigkeit des langsamen Übens und die Beachtung methodischer Reihen und Einzelübungen in der Unterstufe wurden besonders gewichtet.

Die Aufgaben eines Prüfers nach der Verfahrensordnung des DKV wurden im theoretischen Teil aufgefrischt und seine Verantwortung für die Durchführung der Prüfung aber auch die Einhaltung der Richtlinien des DKV verdeutlicht.

Text und Foto: Frank Beeking

  


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