Goju-Ryu: KDNW-Jukuren-Lehrgang 04.03.2018

Jukuren LG-2018-03-04 2(EMA) Ein Jukuren-Lehrgang mit Fritz Nöpel und Martina Dorka fand am Sonntag, den 04. März in Kamen statt. Mit fast 40 Teilnehmern war der Lehrgang sehr gut besucht. Das Thema war die realistische Selbstverteidigung.
 
Zunächst machte der Meister einige allgemeine Ausführungen zum Begriff „Jukuren“. Dann beschrieb er die Prinzipien der Verteidigung. Er erläuterte, welche Möglichkeiten der Abwehr und des Konterns es bei verschiedenen Arten des Angriffs gibt. Wichtig ist dabei, dass nur wirklich geeignete Trefferregionen und Techniken gewählt werden. Bei der großen Vielfalt an Waffen, die wir in unserer Stilrichtung haben, muss sich jeder Karateka auf die Suche begeben nach den Techniken, die zu ihm passen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Auseinandersetzung mit der Kata. Die Kata als „Buch der Erkenntnis“ zeigt eine Vielzahl an Kampfsituationen auf, die im Laufe des Karatelebens immer wieder ausprobiert werden müssen. Ein weiterer Punkt des Theorieteils waren die drei Stufen des Angriffs.
Den Beginn des praktischen Teils übernahm Martina mit verschiedenen Aufwärmübungen. Hierbei wurde auch schon eine Technikkombination mit dem Partner ausgeführt. Fritz erklärte danach verschiedene Tuite-Techniken und Hebel, die mit dem Partner trainiert wurden. Außerdem ließ er den 1-Sekunden Wurf üben. 
 
Nach der Pause ging es weiter mit der geschichtlichen Entwicklung der Kata sowie mit einer Erläuterung der Begriffe Kara-te, Naha-te und Shuri-te. 
Den nächsten Part bildeten die 4 kleinen Kata, die Martina jeweils zunächst laufen und dann als Bunkai ausführen ließ. 
 
Übungen zur realistischen Selbstverteidigung bildeten den Abschluss des praktischen Teils. Der Meister demonstrierte, welche Möglichkeiten der Verteidigung es gegen Packversuche mit einem Arm, mit beiden Armen oder gegen einen Schlag zum Kopf gibt. Insbesondere betonte er dabei die Trefferregionen am Kopf und am Hals. Schließlich ging Fritz noch auf die Jukuren No Kata ein, die entweder als gymnastische Übung oder als Kampf ausgeführt werden kann.
 
Wieder einmal gelang es dem Meister, eine große Menge an Wissen zu vermitteln.

Text und Foto: Heike Buck

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