Aus unseren Dojos: Genbu-Kai Karate-Do Hamm e.V. reist ins Mutterland des Karate

DSC04570Unter Leitung ihres Sensei Michael Stenke (5. Dan), ging für sechs Karateka des Genbu-Kai Karate-Do Hamm ein großer Traum in Erfüllung. Sie besuchten für sieben Tage die japanische Insel Okinawa, den Ursprung des Karate. 

Im traditionellen Karate-Dojo von Shihan Hiroshi Akamine Kaicho (9. Dan) wurde trotz des heißen Wetters täglich trainiert. Gemeinsam mit den einheimischen Schülern konnte die Hammer Gruppe ihre Fertigkeiten im Karate und vor allem auch im Kobudo (der traditionellen japanischen Waffenkunst) verfeinern. Neben dem Bo und Sai wurden auch neue Kata mit dem Tekko erlernt.

Die Karate-Einheiten nach Akamines Karate Ryu, dem sogenannten Mukenkai Shorin-Ryu, waren für die Teilnehmer von ganz besonderem Wert. Hier wird noch ein Karate-Stil in ursprünglicher traditioneller Art weitergeben und trainiert. Das Mukenkai Shorin-Ryu hat seinen Ursprung lange bevor es Shito-Ryu oder Shotokan gab. Hier wird noch das Karate gelehrt, wie es Itosu geschaffen hat und später an Funakoshi und Mabuni weitegegeben wurde. Für die Teilnehmer war es spannend, in der Karate-Geschichte zurück zu reisen.

Nach dem Training blieb noch genügend Zeit Okinawa, die südlichste der Ryukyu-Inseln, mit Ihren vielen Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Ausflugsziele waren z.B. die Hauptstadt Naha mit seinem Umland und rauen Küsten sowie Cape Hedo, der nördlichste Punkt der Insel Okinawa.
Ein ganz besonderes Erlebnis war auch der Besuch der öffentlichen, direkt neben dem Karate-Museum liegenden Trainingshalle Okinawa Karate Kaikan. In dieser schönen Halle können Karateka aller Stilrichtungen gemeinsam trainieren.

Beim gemeinsamen Essen am Abend, oft mit den anderen Schülern und Gästen des befreundeten Dojos, lernten die Teilnehmer auch die kulinarische Seite der japanischen Insel kennen.

Die gute Stimmung während der Reise und der gute Kontakt zu dem befreundeten Dojo konnten über eine extreme Naturgewalt hinwegtrösten. Die Rückreise wurde aufgrund eines starken Taifuns verzögert. Zum Glück gab es auf Okinawa keine größeren Schäden und die Gruppe kam wohlbehalten, mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hamm zurück.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass sie bald wiederkehren möchten und planen bereits die nächste Reise in das Land der aufgehenden Sonne.

Text und Foto: Marco Baronick

(sv)


Mitglied im DKV

Footer9

KARATE2014 Logo

 

Ihr findet uns auch hier ...

kdnw facebookkdnw twitterkdnw rss