Aus unseren Dojos: Selbstbehauptungs-Workshop für Menschen mit Behinderung

WorkshopEinen Workshop der ganz besonderen Art führte Sonja Abels am 20. Oktober 2018 in Mettmann durch. Eingeladen vom Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V., trainierte sie mit elf contergangeschädigten Menschen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Unterstützt wurde sie von einem contergangeschädigten Ju-Jutsu-Ka sowie von Sabine Göbber, über die auch der Kontakt zustande gekommen war.

„Der beste Kampf ist der, der nicht gekämpft wird.“ Diese Einstellung bildete die Basis der Strategien und Handlungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Teilnehmern/innen wurde entwickelt, wie Gefahrensituationen vermieden bzw. entschärft werden können. Im Wechsel von Theorie und Praxis wurde die Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung, der Einsatz der Stimme und des Blickkontaktes geschult.

Im zweiten Teil des Workshops ging es vorrangig um das Erlernen einfacher Abwehr– und Verteidigungstechniken. Aufgrund der Unterschiedlichkeiten der Behinderungen (manche haben kurze Arme, andere sitzen im Rollstuhl) war die besondere Herausforderung, die Übungen für den jeweiligen Menschen individuell anzupassen. Bei der Entwicklung dieser Techniken haben sowohl die Menschen mit Beeinträchtigung als auch die Trainerin viel gelernt. Der Spaß kam nicht zu kurz.

Die Veranstaltung schloss mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch ab. Hier konnte der Tag in geselliger Runde reflektiert werden. Der Wunsch nach einer  Folgeveranstaltung wurde artikuliert.

Text und Foto: Göbber


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