Aus den Dojos

Aus unseren Dojos: Das war das 1. Neusser Godogeiko

NeussGroßmeister Gogen Yamaguchi (die Katze) war bereits zu Beginn der 60er Jahre berühmt und weltweit bekannt. 1968 wurden seinem „Wunsch“ entsprechend zwei Karatemeister seiner Gojukai Organisation nach Deutschland entsendet, um das Goju-Ryu Karate zu verbreiten.

Während es Tokio Funasako nach Heilbronn zog, entschied sich Kiyoshi Ogawa für Düsseldorf. Im Laufe der folgenden Jahre wurde in beiden Regionen eine Vielzahl von Dojos gegründet. Während Städte wie Kamen, München, Heilbronn und Schifferstadt heutzutage als Goju-Ryu Zentren bekannt sind, blieb die Region rund um Düsseldorf völlig ungerechtfertigt unterhalb des Wahrnehmungsradars. Wir wollten zeigen, dass das Goju-Ryu hier mit über zehn Vereinen und sieben A-Prüfern, die unterschiedlich organisiert sind, auch eine starke Kraft ist. Daher kam der Entschluss, das 1. Neusser Godogeiko durchzuführen.

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Aus unseren Dojos: Karatefestival lockt Sportler an

2019-btw-karatefestival-2BTW Bünde setzt auf regionale Zusammenarbeit / Feier „30 Jahre Karate im BTW“

Tagsüber kämpfen, abends feiern. Mehr als 140 Karatesportler aus Ostwestfalen-Lippe machten mit. Der BTW Bünde organisierte ein „Karatefestival“ und warb damit auch für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Region. An der Veranstaltung beteiligten sich 20 Trainerinnen und Trainer, unter anderem KDNW-Präsident Rainer Katteluhn.

„Wir sind sehr zufrieden, das war ein wirklich schönes gemeinsames Erlebnis“, berichtet Dojoleiter Alexander Kröger vom BTW Bünde. Von 10 bis 18 Uhr hatte der BTW ein faszinierendes Programm auf die Beine gestellt. Parallel in drei Turnhallen gab es im stündlichen Wechsel tiefe Einblicke in die riesige Vielfalt des Karate - insgesamt 24 unterschiedliche Angebote: von Kampfsportspiele und Sound-Karate für Kinder und Jugendliche über Kihon, Kata und Kumite bis zu Karate als Selbstverteidigung und Karate als Gesundheitssport.

Alle Teilnehmer konnten aus dem Programm ihre Favoriten wählen und selbst entscheiden, ob sie nur an einer oder an mehreren Trainingseinheiten teilnahmen. Aktiv als Trainer mit dabei waren Wegbegleiter und Freude der Bünder Karatekas, zum Beispiel vom KDNW der Präsident Rainer Katteluhn und Vizepräsident Stefan Krause sowie Jugendreferent Dennis Dreimann.

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Aus unseren Dojos: Yuishinkan-Sommerlehrgang 2019

Sommerlehrgang 2019Der traditionelle Yuishinkan Goju-Ryu-Karate-Do-Sommerlehrgang des Karate-Do Clubs Kamen/Bergkamen e.V. fand am Samstag, den 01. Juni in Kamen statt. 222 Karatekas aus ganz Deutschland waren angereist. 
 
Zum 30-jährigen Jubiläum des Lehrgangs hatte Meister Fritz Nöpel sich etwas Besonderes ausgedacht: Der Lehrgang stand ganz im Zeichen der Kata. Jeder der eingeladenen Karate-Lehrer ließ jeweils eine Kata aus unserer Stilrichtung üben.
 
Hier ein Überblick:
Zöllner: Gekisai 1 und 2
F. Lehmann: Saifa
Hiller: Seeinchin
A. Lehmann: Shisochin
Heckhuis: Suparinpai
Portugall: Sepai
Kipke-Osterbrink: Sanseru

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Aus unseren Dojos: Kobudo-Lehrgang in Ennepetal mit Hidemi Tamayose aus Japan

DSC08114Am 1. und 2. Dezember 2018 begrüßten die Sportler des Kampfkunstvereins Torakai e.V. den Großmeister Hidemi Tamayose (10.Dan Kobudo, 9.Dan Karate-Do) aus Okinawa, der südlichsten Präfektur Japans, zu einem Lehrgang in Ennepetal.

Darüber hinaus war Katherine Loukopoulos (8. Dan), eine international anerkannte Größe des Kobudo und ehemalige Weltmeisterin, zu Gast. Wegen des hohen Besuchs reisten Kampfsportler aus ganz Deutschland an, um gemeinsam Grundlagen und fortgeschrittenen Anwendungen des Ryukyu-Kobudo und Shorin-Ryu Karate-Do zu trainieren.

Am ersten Tag wurden im Kobudo nur mit dem Langstock (Bo) trainiert, am zweiten Lehrgangstag kamen dann die Sai-Gabeln zum Einsatz, wobei die Gruppen in Anfänger, Fortgeschrittene und Meistergruppen aufgeteilt wurden. Hier war der amtierende Weltmeister Dr. Hagen Walter in der Disziplin Sai ein wertvolle Unterstützung für die Trainierenden.

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Aus unseren Dojos: Selbstbehauptungs-Workshop für Menschen mit Behinderung

WorkshopEinen Workshop der ganz besonderen Art führte Sonja Abels am 20. Oktober 2018 in Mettmann durch. Eingeladen vom Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V., trainierte sie mit elf contergangeschädigten Menschen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Unterstützt wurde sie von einem contergangeschädigten Ju-Jutsu-Ka sowie von Sabine Göbber, über die auch der Kontakt zustande gekommen war.

„Der beste Kampf ist der, der nicht gekämpft wird.“ Diese Einstellung bildete die Basis der Strategien und Handlungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Teilnehmern/innen wurde entwickelt, wie Gefahrensituationen vermieden bzw. entschärft werden können. Im Wechsel von Theorie und Praxis wurde die Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung, der Einsatz der Stimme und des Blickkontaktes geschult.

Im zweiten Teil des Workshops ging es vorrangig um das Erlernen einfacher Abwehr– und Verteidigungstechniken. Aufgrund der Unterschiedlichkeiten der Behinderungen (manche haben kurze Arme, andere sitzen im Rollstuhl) war die besondere Herausforderung, die Übungen für den jeweiligen Menschen individuell anzupassen. Bei der Entwicklung dieser Techniken haben sowohl die Menschen mit Beeinträchtigung als auch die Trainerin viel gelernt. Der Spaß kam nicht zu kurz.

Die Veranstaltung schloss mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch ab. Hier konnte der Tag in geselliger Runde reflektiert werden. Der Wunsch nach einer  Folgeveranstaltung wurde artikuliert.

Text und Foto: Göbber

Aus unseren Dojos: 25 Jahre Oberberg Karate Gummersbach

Der Oberberg Karate Gummersbach feierte 25-jähriges Bestehen.

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(ema)

Aus unseren Dojos: Tai-Chi-Lehrgang Ennepetal

TaiChiDieterAm 30. März richtete der Ennepetaler Kampfkunstverein Torakai e.V. seinen ersten Tai-Chi-Lehrgang mit dem Referenten des KDNW Dieter Kießwetter (6. Dan Karate, 4. Dan Wushu) aus, wozu 30 Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen begrüßt werden konnten.

Tai-Chi (oder Taiji), auch als "Schattenboxen" bekannt, ist eine Jahrhunderte alte meditative Kampfkunst aus China, die sich durch langsame, entspannte Bewegungsfolgen auszeichnet. Dieter Kießwetter referierte sehr umfangreich über die Bedeutung der einzelnen Bewegungen und lehrte in den vier Lehrgangsstunden die 10er-Form und dazu ausführlich die praktischen Anwendungen in Form von Partnerübungen.

Text und Foto: B. Porsch
(ema)

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