Kampfrichter im KDNW

KDNW-Kampfrichter*innen-Lehrgang 2019: Praxis, Theorie, Teambuilding und enger Dialog mit den Aktiven

Hennef 2019Einmal jährlich Ende November treffen die KDNW-Kampfrichter*innen zur Fortbildung und Teamstärkung für ein gemeinsames Wochenende in der Sportschule Hennef zusammen.

Den Lehrgangsauftakt 2019 bildete am Freitag nach dem Abendessen eine Praxiseinheit im Karate-Gi mit Uwe Portugall (Landeskampfrichterreferent und Weltkampfrichter).

Im Fokus stand hier erstens die Gestikschulung. Uwe vermittelte, wie wichtig eine saubere und deutliche Gestik für die Kommunikation und das Auftreten des Referees sind und ließ viele Standardsituationen üben, wobei er individuelles Feedback gab. Den zweiten Schwerpunkt bildete der korrekte Umgang mit der Zehn-Sekunden-Regel. Sie besagt, dass ein Wettkämpfer, der fällt, geworfen oder niedergeschlagen wird und der innerhalb von zehn Sekunden nicht wieder vollständig auf die Beine kommt, für kampfunfähig erklärt und automatisch aus dem gesamten Kumite-Wettkampf des Turniers zurückgezogen wird. In einer solchen Situation, die theoretisch in jedem Kampf eintreten kann, ist es wichtig, dass der Referee einen kühlen Kopf bewahrt und souverän reagiert: Zunächst muss er den Kampf unterbrechen und den Arzt rufen, dann laut bis zehn zählen, wobei er für jede Sekunde einen Finger zeigt. Läuft die Zeit ab, macht er eine Geste vergleichbar mit Torimasen und das Kampfgericht muss den Kampf mittels Hansoku, Kiken oder Shikkaku beenden, wobei nur im letztgenannten Fall die Möglichkeit besteht, miteinander zu reden, ansonsten können Referee und Judges nur durch Gestik miteinander kommunizieren. [Nachtrag: Im Januar 2020 hat die WKF entschieden, dass der Referee die Judges zu einer kurzen Besprechung zu sich rufen kann, wenn die zehn Sekunden abgelaufen sind.] Uwe Portugall stellte eindrücklich verschiedene Varianten vor und ließ sie durchspielen, wobei er aus seinem großem internationalen Erfahrungsschatz schöpfen konnte. So fühlten sich die Kollegen*innen anschließend viel besser für solche Situationen gewappnet. Zum Abschluss der Praxiseinheit wurde als drittes Element dann noch die Kata Annan wiederholt.

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Atila Yurtmann scheidet aus dem Kampfrichter*innen-Team aus

atilaWir müssen euch leider darüber informieren, dass unser Kollege Atila Yurtmann aus privaten Gründen ab dem Jahr 2020 nicht mehr als Kampfrichter zur Verfügung stehen wird.

Auch wenn wir das absolut verstehen können, werden wir Atila sehr vermissen. Er war nicht nur ein sehr guter Kampfrichter, der auch auf Deutschen Meisterschaften Finals leitete, sondern zudem als Mensch eine große Bereicherung für unser Team.

Wir möchten uns bei unserem Bundeskampfrichter Atila Yurtmann ganz herzlich für die vielen Jahre als Kampfrichter im KDNW und DKV bedanken und hoffen sehr, dass wir uns auf anderen Ebenen weiterhin begegnen werden.

gez. Ralf Vogt und Uwe Portugall (Kampfrichterreferat)

Foto: Altmann

(ema)

Neue Lizenzen im Kampfrichter*innen-Team NRW

Hennef 2019Im Rahmen des KDNW-Kampfrichter*innen-Lehrganges 2019 haben folgende Kollegen*innen ihre Prüfung bestanden:

Zum LKR-A Kumite: Daniel Brebaum, Andreas Koppers, Merlin Wehmeier und Tobias Zöllner.

Zum LKR-B Kumite und LKR Kata: Imane Lagdim Soussi

Herzlichen Glückwunsch!

- gez. Uwe Portugall und Ralf Vogt

(ema)

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