Die KDNW-SOK-Lehrgangsreihe zu Gast im Kumakan-Dojo

 

Fokus der ersten Übungen war das „Ableiten“ von Angriffen, sowie das Verlassen der Angriffslinie, da diese beiden Prinzipien essentiell für die Anwendbarkeit von Karate-Techniken zur allgemeingültigen Selbstverteidigung sind. Unter anderem Grundprinzipien des Ten-Kyo-Ryu. Die Partnerübungen, ohne die eine zuverlässige Fortentwicklung nicht stattfinden kann, wurden dann in vielen Varianten und Schwierigkeitsgraden einstudiert und mit vielen Partnerwechseln auch immer wieder adaptiert.
Nach einer kurzen Pause gab es dann das Experiment, in dem aus dem Auditorium zugerufene Techniken mit ihren jeweiligen Kontern spontan zu Kombinationen zusammengebaut wurden - quasi Improvisations-Karate. Dies diente dem Zweck, dass Karate kein „Hexenwerk“ mit esoterischer Eingebung, sondern vielmehr pures Handwerk ist.
Die Begeisterung der Trainierenden, die aus vielen befreundeten Dojos angereist waren, hallte lange nach. Nicht zuletzt aufgrund der überaus unterhaltenden Art von Ludwig, sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben. Vom absoluten Rookie bis zum hochgraduierten Danträger war alles vertreten. Und es war sehr schön zu sehen, wie der Austausch und die gelebte Offenheit im Denken den fast 40 Teilnehmern ein schönes Gemeinschaftserlebnis bescherte. Es war die perfekte Lehrgangspremiere des Kumakan-Dojos. Immer wieder gerne…..vielen Dank Ludwig.

Text und Foto: Dirk Bartetzko
(ema)

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