Erstes Prüfertreffen SOK 2019 beim Karate-Club Bonn I

sok2019Das SOK-Team um KDNW-Koordinator Ludwig Binder hatte zum ersten Prüfertreffen 2019 eingeladen und 34 Karateka kamen nach Bornheim in die weitere Trainingsstätte das KC Bonn I. Eine sehr schöne, saubere und ansprechende neue Halle in der LVR-Förderschule. Erfreulich, dass auch Karatefreunde weiterer Stilrichtungen, wie Gojo Ryu und Kempo, der Einladung gefolgt waren und für alle eine Bereicherung darstellten.

Das Ergebnis sei vorweggenommen, nach mehr als vier Stunden intensiver Arbeit gingen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer höchst zufrieden nach Hause. Die Zufriedenheit begründet sich in der Tatsache, dass Programminhalt und die ausgewogene Leitung durch Klaus Reichelt den Wunschvorstellungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenso entsprach wie die Möglichkeit, sich aktiv einbringen zu können. Krankheitsbedingt hatte Ludwig absagen und Klaus Reichelt die Durchführung des Treffens Klaus Reichelt übertragen.

Wer Klaus kennt, weiß, mit welcher Intensität er an die Aufgabe herangeht und wieviel er von seiner jahrzehntelangen Erfahrung einbringt. Für den Lehrgangsbereich Aufbau und Bewertung von Kihon extrahiert aus der Kata wurden Gruppen gebildet, die sich von den Heian Kata bis zu den geforderten Kata für die Dan-Prüfungen für jeweils eine Kata entscheiden mussten und das Ergebnis anschließend mit jeweiliger Erläuterung und Begründung vorzustellen hatten.

Im Detail wurden die Ergebnisse diskutiert, Alternativen erörtert. Oberste Maxime für die Prüfer muss auch bei dem weiter einbezogenen Thema: Beachtung der verschiedenen Altersgruppen, körperlichen Gegebenheit, das Wissen sein, wer steht als Prüfling vor mir, welche Kriterien setzt der Prüfling bei sich selbst an und wie ist sein Verständnis zum Karatesport. Es ist, und insofern war es sehr wichtig für die teilnehmenden Trainer und Prüferanwärter, Selbstverständlichkeit, die Kriterien der Prüfungs- und der Verfahrensordnung zu kennen. Dies gilt natürlich auch für den zweiten Teil des Lehrgangprogramms, die Bewertung der Prüfungsleistung im Bereich SV und der sich oftmals überlappenden Grenze zur Bunkai – Anwendung. Einen zusätzlichen Schwerpunkt setzte Klaus hier auch in der Nutzung von Pratzen. Sie seien bestens geeignet, Zielgenauigkeit, richtige Haltung der eingesetzten Technik in der Anwendung und vieles mehr zur korrekten Ausführung zu trainieren. „Pratzen sind dazu geboren, verhauen zu werden“, der aufmunternde Hinweis, mehr damit zu arbeiten. Dazu gehört auch, dass in der SV die Kontertechnik an der Pratze zu zeigen ist. Da ist es ebenso wichtig, die richtige Haltung der Pratze zu trainieren – es kommt gleichgewichtig auf die Pratzenhalter an. Wie zu Beginn festgestellt, nach mehr als vier Stunden intensiver Arbeit hat man sich in der Gewissheit getrennt, die nächsten Lehrgangsangebote des SOK-Teams wahrzunehmen – vielleicht auch wieder beim KC Bonn I. Dessen fürsorgliche Betreuung mit belegten Brötchen, Kaffee und Erfrischungsgetränken – wie bei allen Lehrgängen des KCB kostenfrei – fand großen Anklang.

Text und Foto: Wilfried Schulz

(ema)


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